4 Replies to “Petition zum TSVG knackt die 100.000 Teilnehmer”

  1. Herr Spahn hat bewiesen, dass er keinen Bezug zur Realität hat.
    Es ist höchste Zeit, dass die Ärtzeschaft würdige Vertreter engagiert, die eine richtige Berufspolitik bewertelligen kann, sonst werden wir, die tragende säule des Gesundheitswesen, weiterhin von Abiturienten, Populisten und ahnungslose Politiker dirigiert und reglementiert.
    Die Motivation als Arzt in Deutschlanfd tätig zu sein verschwindet!

  2. Lieber Herr Spahn, ich lade Sie gern zu eine Woche Hospitation zu uns aufs Land ins schöne Schleswig-Holstein ein. Sie werden aber leider mind. 40 Stunden Patientenbetreuung (Sprechstunde, Hausbesuche, Heimbesuche, etc.) begleiten müssen und mit mir Abends dann noch einmal 3-4 Stunden pro Tag den Schreibtisch aufarbeiten. Leider müssen sie auch einen kompletten Wochenendtag opfern (Samstag oder Sonntag ist egal). Wenn dann noch Zeit bleiben sollte, spiele ich gern mit Ihnen und Herrn Lauterbach Golf.

  3. Sehr geehrter Herr Spahn,
    ich unterstelle Ihnen nicht, dass Sie es nicht gut gemeint hätten.
    Aber das Gegenteil von gut gemeint ist gut gemacht. Und das haben Sie (bisher) nicht.
    Schlechte Sachkenntnis oder schlechte Berater?
    Sie haben keine Vision für Medizin-Deutschland (wir könnten in den nächsten Jahrzehnten die beste Medizin-Nation der Welt bleiben- aber nicht mit dem, was Sie planen), und kein Verständnis für die Bedeutung des ärztlichen Berufsstandes und kein Wissen über den Zustand und die Verfasstheit der ambulant tätigen Ärzte in Deutschland. Von dem eigentlich notwendigen Respekt gegenüber unserer Tätigkeit schweige ich jetzt einmal. Was Sie hinter verschlossenen Türen mit „aufgeschlossenen Ärzten“ (Zitat Frau Bär) besprechen und beschliessen liegt ganz weit entfernt von dem was Patienten und Ärzte in Deutschland wollen und benötigen. Aber vielleicht müssen Sie die systemzersetzende und den Investoren und Kassen türöffnende und systemübertragende Politik den scheinbar dummen Patienten und offensichtlich noch blöderen Ärzten nur nochmal und nochmal und nochmal erklären, dann verstehen diese Bekloppten irgendwann, dass das, was Sie und Frau Bär wollen, das Richtige ist, natürlich ohne jede Alternative.
    Frau Bär hat ja schon erleben müssen (ganz aktuell!) was Abstriche an der Datensicherheit bedeuten können, selbst für Politiker und Größen des Showbiz.
    Es ist uns hippokratischen Ärzten nach meinem Verständnis einfach nicht mehr zumutbar, Ihre geplanten Gesetze und manifeste Politik mitzutragen, denn damit würden wir uns nicht nur berufsrechtlich angreifbar machen und das Vertrauen unserer Patienten auf das Spiel setzen. Hippokratische Gesinnung, Rechtssicherheit und Vertrauenswürdigkeit, sind mir als Arzt wichtiger als jeder Unfug, den ausnahmslos jeder Gesundheitsminister der letzten Jahrzehnte verzapft hat, begonnen mit Herrn Seehofer. Die Damen und Herren kommen nämlich, und gehen (mit großen Bezügen aus Steuermitteln), wir Ärzte und Patienten wollen und müssen im System bleiben bleiben. (Oder auch nicht? Haben Sie ja gesagt, keiner zwingt uns…)
    Sie erkennen nicht einmal, dass die planwirtschaftliche Bezahlung der Ärzte nach Kassenlage, nicht einmal mit automatischem Ausgleich von Inflation, medizinischem Fortschritt und Kostensteigerung, eine monströse Missachtung der Bedeutung des ambulanten Medizinmarktes (und der Ärzte darin) und die Fortsetzung des Sachleistungsprinzips eine Entwertung unserer Arbeit „bis unter Null“ bedeuten. Das widerspricht in meinen Augen gar den grundgesetzlich abgesicherten Menschenrechten, die für Ärzte möglicherweise in Ihren Augen nicht gelten?
    Medizin Deutschland ist einfach und alternativlos:
    Weg mit Sachleistungsprinzip (dh. keine Flatratementalität und -inanspruchnahme des Systems). Dafür Einzelleistungsabrechnung in Euro mit Kontrolle durch Patient. Eine GKV. Marktgerechte Policen wie in der Privatwirtschaft. Aufrechterhaltung der Ärztlichen Schweigepflicht- keine zentrale Speicherung der Patientendaten.
    Basta.

  4. Die Entwertung ärztlicher Tätigkeit sowohl im stationären als auch ambulanten Bereich mit zeitweise erheblich inkriminierenden Methoden wird seitens der Politik seit Jahrzehnten betrieben, vordergründig um dem „Halbgott in Weiß“ den Kittel runterzureißen, hintergründig wurde und wird der Zweck verfolgt, die Ärzteschaft moralisch platt und gefügig zu machen, damit die Kosten der auf dem Kopf stehenden Alterspyramide zu ihren Lasten gehen kann. Lange durchschaut!

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