Diskussion

+ + +23. Januar 2019 – TSVG-Proteste in folgenden Städten: Bad Segeberg: 16:00 Uhr bei der Ärztegenossenschaft Nord, Bahnhofstraße 1-3 + + + Düsseldorf – 14:00 Uhr – Tersteegenstraße 9 + + + Hannover: 10:00 Uhr im Sparkassen-Forum, Schiffgraben 6-8 + + + Hamburg: 15:00 Uhr im Ärztehaus, Humboldt-Straße 56 + + + Ingolstadt: 15:00 Uhr Theresien-Ludwigstrasse + + + Köln – 19:00 Uhr – Sedanstr. 10-16 + + + München – 18.00 Uhr, Karl-Valentin-Haus, Zeppelinstraße 41 + + + Regensburg: 16:00 Uhr Am alten Schlachthof 9 + + + Rotenburg (Wümme): 15:30 Uhr am Café Haake Meyer, Große Straße 6 + + + Witten: 11:00 Uhr auf dem Marktplatz
  1. Warum nicht in Berlin? Ich würde hingehen.

  2. Die Entwertung ärztlicher Tätigkeit sowohl im stationären als auch ambulanten Bereich mit zeitweise erheblich inkriminierenden Methoden wird seitens der Politik…

  3. E-petition an deutschen Bundestag über TSVG vom 09.12.18 ….wird noch bearbeitet 🤬

3 Replies to “Diskussion”

  1. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH Das ist genau der richtige Weg
    Ich bin dabei. Infos unter Facebook #lasstunsarztwerden und Aerztliche_Berufsspolitik und Ärzteforum http://www.aerzte-rlp.de Kategorie „Wir müssen/können uns wehren“

    Demos unbedingt, ich hatte schon die Befürchtung, wir hätten es verlernt.

    Anschließend muss der Protest weitergehen. Wie? Lesen Sie, posten Sie oder schreiben Sie mir eine Mail: gg@wissen-gesundheit.de

    Argumente für Wartezimmerfernsehen (Stand Jan. 2015)

    „Wir müssen uns wehren!“ Diesen Satz kennt jeder. Wie sieht es aus mit einer nachhaltigen Umsetzung? Es gibt sie nicht.

    TV im Wartezimmer wäre so eine gemeinsame Aktion. Gemeinsam heißt Initiative, Gestaltung, Produktion und Finanzierung von denen, die etwas mit Gesundheit und Gesundheitspolitik zu tun haben, den „Weißen“.

    Werbefreie Sendungen können aber nur produziert werden mit einem entsprechenden Budget, also vielen Teilnehmern (s.u.)

    Argumente:

    • Unter zahlreichen politischen Entscheidungen/ Gesetzen haben v.a. die zu leiden, die nichts mit der Entscheidung zu tun haben, sondern sie nur umsetzen müssen und den Frust und Ärger der Patienten/ Kunden abbekommen (z.B. jetzt aktuell Ende 2014 die Auswirkungen des Versorgungsstärkungsgesetzes VSG). Eine Aufklärung im Wartebereich einer medizinischen Einrichtung könnte viel Ärger ersparen und hätte auch Auswirkungen auf zukünftige Entscheidungen.

    • Wer ärgert sich nicht mindestens 1x/ Woche über Falschmeldungen oder tendenziöse Darstellungen in den Medien zu allen möglichen Themen rund um das Thema Gesundheit, wie z.B. im November 2014 „die Tricks der Ärzte und Apotheker“ (NDR). Hier echte Gegendarstellungen schnell im Wartezimmerfernsehen auszustrahlen ist ein Muss, und im Zeitalter von „Social media“ kein Problem mehr.
    Das Problem „wo steht/läuft gerade wieder welcher verunglimpfende Beitrag über die Weißen“ wäre leicht lösbar, indem die Teilnehmer einen gelesenen, gehörten oder gesehenen Beitrag an die „Zentrale“ weiter leiten oder selbst (s.u.) vor Ort aktiv werden.

    • „Tue Gutes und berichte darüber“ ist dank eines eigenen Mediums dann auch kein Problem mehr. Es entfällt v.a. auch die Befürchtung über eine nicht korrekte Berichterstattung im öffentlich rechtlichen oder privaten TV, im Radio, in der Zeitung.

    • Eigener Praxisfilm läuft regelmäßig im Wartezimmer über Organisation, Besonderheiten, IGel der Praxis.

    • Die Weißen und ihre Assistentinnen greifen in einer PowerPoint-Präsentation/ einem selbst gedrehten Video Probleme des täglichen Alltags auf wie z.B. Wartezeiten.

    • Kolleginnen und Kollegen einer Region wehren sich vor Ort mit einer PowerPoint-Präsentation/ einem selbst gedrehten Video oder greifen selbst regionale Probleme auf.

    Was sagen die Skeptiker/ Kritiker?

    • Schaut doch eh keiner zu! Stimmt nicht. In einer Pilotphase sind Patienten zurück ins Wartezimmer gegangen, um etwas fertig anzuschauen. Und selbst wenn es nicht von allen Patienten angeschaut wird, schon allein der Gedanke viele Menschen könnten täglich Wartezimmerfernsehen schauen, verursacht Politikern, den Krankenkassen und auch den Medien Bauchschmerzen.

    • Bringt nichts, es wird zu keiner Veränderung kommen. Fraglich, wird die Zeit zeigen. „Wer sich nicht wehrt hat bereits verloren!“

    • Das Gedudele den ganzen Tag, geht Vielen auf den Keks. Stimmt, deswegen Ton nur wenn absolut notwendig.

    • Zu teuer! Stimmt nicht! Zu rechnen ist mit einem Monatsbeitrag von ca.40 €, der sich verringert je mehr Teilnehmer sich anmelden. Dieser Beitrag ist notwendig, da keine Werbung geschaltet wird. Zur Technik: Für den Betrieb von Wartezimmerfernsehen benötigt man eine Set-Top-Box (ca.390.-€) und einen Bildschirm.

    • Ganz individuelle Interessen der Weißen. Stimmt. Aber, lösbar: Individuelle Beiträge, die sich jeder Teilnehmer je nach Interesse und Geschmack aus der Videothek runterladen kann, und es werden den verschiedenen Vertretern der Weißen unterschiedliche „Schleifen“ regelmäßig zur Verfügung gestellt.
    Nicht vergessen, es gibt eine große gemeinsame Schnittmenge.
    Ein Beirat Wartezimmerfernsehen gewährleistet die individuelle Themenvielfalt

    Stellen Sie sich doch einfach mal vor, welche Möglichkeiten sich den Weißen bieten würden mit Fernsehen in möglichst vielen „weißen“ Wartebereichen. Die Weißen würden sich endlich artikulieren, wehren.

    Natürlich wird es auch Beiträge geben zu Krankheitsbildern, einen (Bio-) Wetterbericht, ein Quiz, kulturelle Themen…, aber das Salz in der Suppe wird das hör- sehbare und nachhaltige „Sich wehren, artikulieren“ sein.

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