23. Januar 2019

+ + +23. Januar 2019 – TSVG-Proteste in folgenden Städten: Bad Segeberg: 16:00 Uhr bei der Ärztegenossenschaft Nord, Bahnhofstraße 1-3 + + + Düsseldorf – 14:00 Uhr – Tersteegenstraße 9 + + + Hannover: 10:00 Uhr im Sparkassen-Forum, Schiffgraben 6-8 + + + Hamburg: 15:00 Uhr im Ärztehaus, Humboldt-Straße 56 + + + Ingolstadt: 15:00 Uhr Theresien-Ludwigstrasse + + + Köln – 19:00 Uhr – Sedanstr. 10-16 + + + München – 18.00 Uhr, Karl-Valentin-Haus, Zeppelinstraße 41 + + + Regensburg: 16:00 Uhr Am alten Schlachthof 9 + + + Rotenburg (Wümme): 15:30 Uhr am Café Haake Meyer, Große Straße 6 + + + Witten: 11:00 Uhr auf dem Marktplatz

Am 23. Januar 2019 finden folgende Veranstaltungen statt:

Bad Segeberg - 16:00 Uhr - Bahnhofstraße 1-3

Der Vorstand der Ärztegenossenschaft Nord hat in Schleswig-Holstein zum 23. Januar Vertreter von Berufsverbänden und Praxisnetzen eingeladen, um gemeinsame Aktivitäten gegen das TSVG zu diskutieren. Die Veranstaltung findet statt am:

Mittwoch, 23. Januar 2019 von 16:00-18:00 Uhr

Ärztegenossenschaft Nord, Bahnhofstraße 1-3, 23795 Bad Segeberg

Im Einladungsschreiben heißt es dazu: „Die ambulante Versorgung ist im Wandel und erlebt aktuell mit dem Entwurf für schnellere Termine und bessere Versorgung (GKV-TSVG) eine weitere Gesetzesinitiative der großen Koalition. Die erste parlamentarische Beratung des GKV-TSVG ist im Dezember gewesen. Die symbolträchtige Argumentation dieses Gesetzes verfängt in den Medien. Dem müssen wir etwas entgegensetzen. Einzelne Berufsverbände sind hier schon aktiv und auch die KV-Schleswig-Holstein. Jetzt gilt es, unseren Protest strategisch zu koordinieren und in Schleswig-Holstein zu organisieren. Dies möchten wir als Vorstand gemeinsam mit Ihnen abstimmen und dann in den nächsten Wochen umsetzen. Die zweite Lesung im Bundestag steht uns im Februar bevor. Bis dahin müssen wir die Regionale Presse und unsere Patienten in Sachen TSVG informieren. Denn hier droht eine Fehlversorgung, die es zu verhindern gilt.“

Um Anmeldung wird gebeten: kontakt@aegnord.de, per Telefon unter: 04551/9999-0 oder per Fax an 04551/9999-19.

Quelle: www.aend.de

Düsseldorf - 14:00 Uhr - Tersteegenstraße 9

In Düsseldorf ist am Mittwoch, dem 23.01. ab 14:00 im Haus der Ärzteschaft (Tersteegenstraße 9, 40474 Düsseldorf) eine Protest- und Informationsveranstaltung zum TSVG geplant.

Ärztinnen und Ärzte aller Fachgruppen aus Nordrhein sind herzlich eingeladen. Aufkleber, und Informationsmaterial für Ärzte und Patienten sind nach Angaben der Initiatoren vorhanden.

"Es wird Statements verschiedener Ärzte zum TSVG und zur Zukunft der Vertragsärztinnen und -Ärzte in Nordrhein geben. Im Anschluß folgt eine Diskussion über die Folgen dieses Gesetzes, mit Konsequenzen, die sich daraus für den Status und das Handeln von Vertragsärztinnen und -Ärzten ergeben", teilt das "Orgateam TSVG" mit.

Rückfragen unter Tel. 0173 5370708

Quelle: www.aend.de

Hamburg - 15:00 Uhr - Ärztehaus in der Humboldt-Straße 56

Mittwoch, 23.1.2019, 15 Uhr

im

Ärztehaus, Humboldtstraße 56, 22083 Hamburg,

Großer Saal im EG

Spahns falsche Rezepte - was kommt da auf uns zu?

Informationsveranstaltung des Aktionskomitees Hamburger Ärzte und Psychotherapeuten zum „Terminservice- und Versorgungsgesetz“ (TSVG) undanderen Ankündigungen aus Berlin.

Mit dem TSVG verspricht Minister Spahn den Patienten schnelle Arzttermine über zentrale Vermittlungsstellen. Eine fremdbestimmte Terminorganisation ist ein tiefer Eingriff in die Organisation freiberuflicher Arztpraxen und erhöht den administrativen Aufwand auf vielen Ebenen. Der Zugang zur Psychotherapie soll mit neuen Hürden versehen und damit die Therapie rationiert werden. Bundesweit gibt es breiten Protest von Ärzten und Psychotherapeuten gegen diese gravierenden Einschränkungen der Berufsfreiheit und die unerwünschten Nebenwirkungen für Patienten, Ärzte und Therapeuten.

Am 23.1.2019 findet in Hamburg vor der abschließenden Lesung des Gesetzes im Bundestag im Februar 2019 auf Initiative der Vertreterversammlung der KVHH eineInformationsveranstaltung der Berufsverbände statt, zu der wir auf diesem Wege alle Ärzte und Psychotherapeuten und die Presse herzlich einladen. Bundesweit finden zeitgleich ähnliche Veranstaltungen statt. Die kritische Sicht von Ärzten und Psychotherapeuten soll so noch deutlicher und sehr konkret in den Fokus der Öffentlichkeit geraten.

Hannover - 10:00 Uhr - Sparkassen-Forum

EINLADUNG

Kommen Sie zum

Infotag ll über das TSVG

am

Mittwoch, 23.Januar 2019 um 10:00 Uhr

in das

Sparkassen-Forum, Schiffgraben 6-8 in Hannover

(Diesmal inklusive Fortbildung über Leichenschau und Todesbescheinigung)

Programm: 

10.00 Beginn und Begrüßung

10.10 Einführung in das Thema

10.40 Vortrag Prof. Dr. Klintschar

11.20 KVN zum TVSG

11.50 Neues von 17.1. und 18.1.

12.00 sachbezogene Diskussion

12.30 Referate der Landesvorsitzenden

13.30 politische Diskussion

Gegen 14.00 Uhr Zusammenfassung und Abstimmung der Resolution der Versammlung

In Hannover organisieren mehrere Ärzteverbände gemeinsam eine Informationsveranstaltung, zu der alle Niedergelassenen Ärzte, Zahnärzte und Psychotherapeuten eingeladen sind. Die Veranstaltung beginnt um 10 Uhr im Sparkassen-Forum, Schiffgraben 6-8.

Nach einer kritischen Analyse des Gesetzesvorhabens werden Vertreter der Fachgruppen dort über Risiken und Nebenwirkungen für ihr Gebiet informieren. Ausserdem wird es einen aktuellen Fortbildungsbeitrag geben: rechtsmedizinisches Briefing zu „Leichenschau und Todesbescheinigung“. Kommentar der Veranstalter: "Ein inhaltlicher Bezug zur Brisanz unserer berufspolitischen Situation wäre rein zufällig." (Quelle: aend.de)

Ingolstadt - 15:00 Uhr - Protest in der Theresien-Ludwigstraße

Ärzteprotest in der Theresien-Ludwigstraße

Wenn möglich – keine Pflicht – verkleidet kommen, als Bayer oder/und Gallier oder mit ‚gelber Jacke’“, erklärt Initiator Michel Dauphin. Alle Hausärzte, Zahnärzte, Psychotherapeuten und ihre Helferinnen seien herzlich willkommen.

Rückmeldung wenn möglich zwecks Koordination bei:

Michel Dauphin (Freie Ärzteschhaft, IG Med, 1% für die Freiheit, KVB).
Fax 0841 88 17 88 70 oder dauphin-michel@t-online.de

Köln - 19:00 Uhr - Bezirksstelle der Kassenärztlichen Vereinigung, Sedanstr. 10-16

Informations- und Diskussionsveranstaltung des Hausärzteverbandes Nordrhein unter dem Thema:

"TSVG: Die Schatten einer Staatsmedizin - "Spahnende" Zeiten"

Anmeldung erforderlich

München - 18.00 Uhr, Karl-Valentin-Haus, Zeppelinstraße 41

Elektronische Patientenakte
Besorgte Ärzte warnen vor gläsernem Patienten

Diskussion von Ärzten und Psychotherapeuten
mit den Bundestagsabgeordneten Dieter Janecek (Grüne) und Daniel Föst (FDP)

Mittwoch, 23.1.2019, 18.00 bis 19.30 Uhr, Karl-Valentin-Haus, Zeppelinstraße 41, München

Im Februar soll vom Bundestag das Terminservice- und Vorsorgegesetz (TSVG) verabschiedet werden, das neben fragwürdigen Regelungen zur Behandlung psychisch Kranker sowie zur Ausweitung von Sprechstundenzeiten und Genehmigung von Kassenleistungen auch vorgibt, dass bis 2021 die gesetzlichen Krankenkassen eine elektronische Patientenakte anbieten müssen, die dann auch über das Smartphone zu bedienen wäre.Allein schon die Einrichtung der Telematikinfrastruktur (TI) mit zentraler Speicherung sensibler Gesundheitsdaten stößt auf große Skepsis in der Bevölkerung sowie auf erheblichen Widerstand bei Ärzten und Psychotherapeuten. Erst in einem Drittel der entsprechenden Praxen wurde bisher die Technik bestellt oder installiert, und dies, obwohl bei Nicht-Vollzug mit Honorarabzügen ab 1.7.2019 zu rechnen ist. Der aktuelle Datenklau aus einem Kinderzimmer heraus sowie ein Ende Dezember gehaltener Vortrag eines Technikers beim Chaos-Computer-Club über Sicherheitslücken
bei elektronischen Gesundheitsakten (u. a. bei „Vivy“) stellen den gegenwärtigen Allheilsglauben an Digitalisierung in Frage. Gesünder wird durch TI und elektronische Patientenakte jedenfalls niemand.

Es diskutieren:

  • Eine Gruppe von Ärzten und Psychotherapeuten aus München und Münchner Umland
  • Dieter Janecek, MdB, Sprecher der Bundestagsfraktion der Grünen für digitale Transformation und digitale Wirtschaft
  • Daniel Föst, MdB, Vorsitzender der FDP Bayern, bau- und wohnungspolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion. 2008-2013 Mitglied im Aufsichtsrat der Psychiatr. Kliniken Obb.

    Moderation: Dr. Andreas Meißner, Psychiater, Sprecher der Initiative „Freiheit für 1%“, die sich gegen den Zwang zur Installation der Telematikinfrastruktur wendet

Anmeldung zwingend erforderlich unter psy.meissner@posteo! Begrenzte Teilnehmerzahl!

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Regensburg - 16:00 Uhr - Am alten Schlachthof 9, 93055 Regensburg

"Agieren statt Reagieren"

Ort: Alter Schlachthof, Am alten Schlachthof 9, 93055 Regensburg
Termin: 23.01.2019 um 16.00 Uhr (Ende ca. 19.00 Uhr)

Ansprechpartnerin:

Ilka M. Enger
Vorsitzende des BFAV
Vorsitzende der IG Med

Rotenburg (Wümme) - 15:30 Uhr - am Cafe Haake Meyer, Große Straße 6

Liebe Kollegen,

wir planen die Teilnahme an der Protestaktion mit
1.  einer Bustour zur Protestveranstaltung nach Hannover, Abfahrt am 23.01.19 um 8:00 vom Pferdemarkt in 27356 Rotenburg (Wümme),
2. einer Kundgebung in Rotenburg (W.) um 15:30 Uhr am Cafe Haake Meyer, Große Straße 6.

Witten - 11:00 Uhr - Marktplatz

In Witten unterstützt das „Ärztenetz ärztliche Qualitätsgemeinschaft Witten“ (ÄQW) den Protesttag am 23. Januar. Die Ärzte vor Ort werden im Vorfeld Presseinformationen herausgeben und zwischen 11 und 12 Uhr auf dem Marktplatz in Witten einen Informationsstand betreiben. Ärzte der Region sind eingeladen, die Aktion zu unterstützen.

Sollten Sie sich uns anschließen wollen oder Ideen zur Realisierung haben, scheuen Sie bitte nicht davor zurück, mit uns in Kontakt zu treten!

Momentan befinden wir uns in der Organisationsphase. Weitere Informationen folgen in Kürze.

Erklärung der Teilnehmer des niedersächsischen TSVG-Informationstages am 21. 11.18 in Hannover

Wir, die hier heute erschienenen niedergelassenen Ärzte und psychol. Psychotherapeuten in Niedersachsen, unterstreichen unsere Ablehnung des geplanten TSVG. Es beleidigt die Würde unseres ganzen Berufsstandes und missachtet auf ehrverletzende Weise unsere Lebensleistung. Sein Anlass, seine Zielauffassung und seine handwerkliche Gestaltung sind weder akzeptabel noch angemessen.

Wir warnen vielmehr vor den absehbaren Schäden für die Behandlung der uns vertrauenden Patienten. 

Wir fordern die Abgeordneten des deutschen Bundestages auf, den Gesetzentwurf zurückzuweisen. Die real bestehenden, ungelösten Unzulänglichkeiten der Gesundheitspolitik müssen erfasst und ursächlich angegangen werden. Die human unbedenkliche, wirksame Steuerung der Inanspruchnahme ärztlicher Leistung in unseren westlichen Nachbarländern muss dabei zur Kenntnis genommen werden. Mehr Arztzeit setzt ausreichenden Nachwuchs voraus. Budgetdeckel auf unseren Honoraren und Regressdrohungen müssen deshalb verschwinden.

Wenn Sie ebenfalls erkennen, was auf Ihre Praxis und Sie als Arzt zukommt, dann nehmen Sie unbedingt Kontakt mit gleichgesinnten sowie noch unentschlossenen Kollegen vor Ort auf. Laden Sie zu einem Arbeitstreffen, bilden Sie ein OrgaTeam, damit sich die Arbeit gut verteilt, erkundigen Sie sich z.B.nach der Miete von geeigneten Räumlichkeiten, starten Sie hierzu eine Umlage unter Kollegen und vielleicht auch für eine gemeinsame Zeitungsanzeige mit allen Arztnamen drunter. Am 23. Januar 2019 werden sich Niedergelassene bundesweit zur Fortbildung treffen: Kenntnis der gesetzlichen Fallstricke, Auswirkungen auf Ihre Fachgruppe, Konsens mit vielen Praxisinhabern in wesentlichen Fragen, das brauchen wir alle jetzt. Danach ist jeder Teilnehmer durch gute Argumente fachkundig uns kann weiteren Betroffenen dies alles weitergeben.

Dann sind wir auf dem Wege, aus der berufsbedingten Vereinzelung wieder gemeinsam die Kraft und Macht unseres tüchtigen Berufsstandes zu spüren und zu entfalten. Der 23.1.2019 ist ein wichtiger Schritt, das politische Gewicht unserer Profession öffentlich zu machen und durch ein gemeinsames NEIN das klaglose Hinnehmen zu beenden. So machen wir den Weg frei, unsere Interessen und Forderungen mit unüberhörbarem Nachdruck zu vertreten.